17 Tage internationales Missionscamp in Österreich begonnen

Viel Musik gab es beim Vorbereitungskongress der missionarischen Einsätze bei Reach AUT.
ÖSTERREICH. Was motiviert 270 Jugendliche aus Deutschland und Österreich, ihre Schulferien für ein Missionscamp herzugeben, für das sie sogar noch Geld zahlen? „Weil er lebt …“, sagt das Motto des dritten Reach AUT Missionscamps, das in der vergangenen Woche mit einem Kongress in Deutschlandsberg, Österreich begann. Gemeint ist damit Jesus Christus, durch den das Leben und Handeln der Teenager motiviert wird.
Reach AUT ist ein Projekt, das seit drei Jahren von Teens in Mission (TiM), dem jugendmissionarischen Zweig der Liebenzeller Mission, in Zusammenarbeit mit österreichischen christlichen Gemeinden durchgeführt wird. Ziel dabei ist es, die veranstaltenden Gemeinden in ihrer missionarischen Arbeit zu unterstützen. Für Stefan Lepp, Leiter von TiM, ist Reach AUT nicht nur ein Camp oder eine Freizeit, sondern ein „Schulungskongress, auf dem Jugendliche lernen, kreativ die Liebe Gottes weiterzugeben“, wie er am Eröffnungsabend klarstellte.
Bei dem einwöchigen Kongress wurden die Teilnehmer zu einem christlichen Lebensstil ermutigt und auf missionarische Einsätze in 18 unterschiedlichen Gemeinden in der Steiermark, im Burgenland, in Ober- und Niederösterreich vorbereitet. Ab dem 19. August sind die Jugendlichen in Städten wie Gmunden, Graz, Leoben, St. Pölten und Thening unterwegs und führen beispielsweise Straßeneinsätzen und Veranstaltungen für Jugendliche oder Erwachsene durch. Dabei wollen die Teilnehmer mit kreativen Methoden auf ihren christlichen Glauben hinweisen und Menschen einladen, ihren Standpunkt in Bereich des Glaubens neu zu durchdenken.
14.08.2008
Missionseinsatz international

FRANKREICH. Vom 16. bis 31. August findet ein evangelistischer Einsatz in der Normandie statt. Teilnehmer sind junge Leute aus Deutschland und Österreich sowie erstmals sechs japanischen Christen und Japan-Missionar Tobias Schuckert. Peter Rapp lebt seit 17 Jahren als Liebenzeller Missionar in Frankreich und organisiert den Einsatz vor Ort. Er schreibt: „Geplant sind beispielsweise ein internationaler Grillabend, einen ‚Freundschaftsclub’ rund um das Thema Japan und ein internationaler Gottesdienst. Wir werden in der ersten Woche schwerpunktmäßig in Alencon arbeiten und versuchen dann, auch Menschen in kleineren Orten im Kreis Sarthe zu erreichen. Wir sind viel mit Autos bzw. Fahrrädern unterwegs und brauchen Ihr Gebet um Weisheit und Offenheit.“
09.08.2008
Überregionale Jugendcamps in Ecuador

ECUADOR. „In diesen Tagen finden das erste von zwei Jugendcamps in Lita statt“, schreiben Heiko und Simone Erndwein. „Aus unserem Ort sind 27 Jugendliche dabei; viele kommen nur selten zur Kirche oder in den Jugendkreis. Wir wünschen uns sehr, dass Jesus an den Jugendlichen wirkt und dass sie verändert nach Hause gehen.“
Familie Erndwein lebt seit etwa zwei Jahren in Ecuador. Vorwiegend arbeitet der Missionar in der überregionalen Jugendarbeit mit und führt Schulungen durch. Als späteres Einsatzgebiet der Familie ist eine Arbeit unter Quichua-Indianern geplant, die in etwa 40 kleineren und größeren Dörfern rund um ihren Wohnort Cotacachi wohnen.
07.08.2008
Vatertag wegen olympischen Spielen verschoben

TAIWAN. Der Vatertag in Taiwan wurde von der Chungho-Gemeinde schon eine Woche früher gefeiert. Der richtige Termin dafür ist der 8. August, „denn die Zahl acht klingt so wie ‚Pa’ vom chinesischen ‚Papa’, und zweimal acht heißt eben dann ‚Papa’“, schreibt Klaus-Dieter Volz aus Taiwan. „Deshalb beginnen übrigens die Olympischen Spiele am 8. August genau um 20:08 Uhr.“ Damit die Väter am 8. August Zeit für Familie und Fernsehen haben, hatte die Chungho-Gemeinde alle Väter mit ihren Frauen bereits am 1. August zu einem festlichen Abendessen eingeladen. Der Missionar im Rückblick: „Es war ein schöner Abend, an dem so manche alten Kontakte wieder aufgefrischt werden konnten. – Männer in Taiwan sind schwer zu erreichen. Dennoch hat die Männerarbeit das größte Potential, um Familien, Gemeinden und ganze Nachbarschaften zu verändern. Ein durch Jesus veränderter Mann kann eine ganze Generation samt den folgenden Generationen verändern.“
06.08.2008
Noch freie Plätze beim Singlekongress im Oktober

BAD LIEBENZELL. Es gibt noch freie Plätze beim Singlekongress vom 2. bis 5. Oktober in Bad Liebenzell. Der zum zweiten Mal stattfindende Kongress steht unter dem Motto „Typen, Träume, Temperamente“. Lebensnahe Referate mit Dr. Volker Gäckle sowie vielfältige Seminare, Aktivangebote und Abendveranstaltungen stehen auf dem Programm.
Der Kongress bietet Singles die Möglichkeit, eine Veranstaltung speziell nach ihren Wünschen, Bedürfnissen und Alltagsfragen zu besuchen.
Nähere Informationen und die Möglichkeit der Online-Anmeldung finden Sie >> hier. Das Singlekongressbüro ist unter singlekongress@liebenzell.org und Telefon 07052 17-352 zu erreichen.
05.08.2008
Missionarische Einsätze auf Yap


MIKRONESIEN. Die Teilnehmer des Impact-Einsatzes in Mikronesien haben einen mehrwöchigen Einsatz auf Yap durchgeführt. So leiteten sie zusammen mit einheimischen Mitarbeitern eine Ferienbibelschule für Kinder, machten einen Besuch im Gefängnis, gestalteten Gottesdienste, Jugend- und Bibelstunden oder erledigten praktische Arbeiten. Von der Begegnung mit Einheimischen berichten die Leiter des Einsatzes, David und Anette Jarsetz: „Manchmal ist es unglaublich, welche Lebensgeschichten hinter so manchen Leuten, denen man hier begegnet, stecken. Zum Beispiel arbeitete David mit einer Frau zusammen, die keine Finger mehr hatte. Als er sie darauf ansprach, antwortete sie: ‚Das hat mein Mann getan. Als er betrunken war, nahm er eine Machete und hackte mir alle Finger ab.’
Wir trafen auch einen Mann namens Jesus, der uns erzählte, dass er früher alkohol- und marihuanaabhängig war. Deswegen verließ ihn seine Frau mitsamt den vier Kindern und er rutschte in die Kriminalität ab. Vor einem Jahr hat er sich bekehrt und sich von allem Bösen abgewandt. Mittlerweile ist er neu verheiratet und glücklich bei seiner Gemeinde dabei. Er ist Gott so dankbar, dass er ihm die Kraft zur Umkehr gab und er nun ein neues Leben hat.“
Zum Glauben an den Gott der Bibel einladen, der die Kraft hat, das Leben zu verändern, das ist das Ziel der jungen Christen aus Deutschland und Yap bei ihren Einsätzen.
40-jähriges Jubiläum des College für christliche Theologie in Bangladesch

BANGLADESCH. Am 25. Juli wird das ‚College of Christian Theology in Bangladesch’, kurz CCTB, vierzig Jahre alt. Dieser Tag wird mit einem Dankgottesdienst gefeiert. Das College für christliche Theologie ist ein einzigartiges Projekt in Bangladesch. Es ist eine Bibelschule, deren Träger aus 23 verschiedenen Gemeinden und Missionen unterschiedlicher Denominationen besteht. Das 1968 gegründete College in Savar, nahe Dhaka, wurde unter anderem von Liebenzeller Missionaren gegründet und wird bis heute von der Liebenzeller Mission personell und finanziell unterstützt.
Am Sonntag, den 27. Juli werden die Lehrer des College in verschiedenen Gemeinden predigen, um so das CCTB bekannter zu machen. Wolfgang und Dorothea Stauß schreiben: „Kirchengemeinden sollen erkennen, dass sie Verantwortung für die Ausbildung von geistlichen Leitern mittragen können.“ Ihr Wunsch sei, dass Gott junge Menschen ermutige ihr Leben ihm zur Verfügung zu stellen und sich auf ein Theologiestudium einzulassen. „Bitte beten Sie um Gottes Hilfe beim Unterrichten und Studieren, sowie für ein gutes Zusammenleben der Mitarbeiter- und Studentenfamilien auf dem Gelände.“
Das CCTB ist die einzige Bibelschule in Bangladesch, die vom Staat anerkannt und durch ATA, eine evangelikale Vereinigung, akkreditiert ist.
26 Jugendliche auf dem Weg nach Ungarn

UNGARN. Vom 24. Juli bis zum 3. August sind 26 Jugendliche und sechs Mitarbeiter zu einem missionarischen Camp in Ungarn. Reach Ungarn, so lautet der Name dieses Einsatzcamps, wird von „Teens in Mission“ veranstaltet. Die ersten Tage verbringen die Teilnehmer auf dem europäischen EC-Treffen „connect europe“ in Piliscsaba. Parallel dazu werden sie sich mit verschiedenen Workshops wie Pantomime, Tanz und Theater auf die im Anschluss folgenden Gemeindeeinsätze vorbereiten. In den Gemeinden werden unter anderem Jugendabende, Straßeneinsätze und Gottesdienste gestaltet.
„Reach Ungarn wird für uns sehr herausfordernd werden, allein schon wegen der Sprache. Jedoch haben wir vor Ort Übersetzer und in unserem Team zwei ungarisch sprechende Teilnehmer.“, so Steven Bühner, FSJ-ler bei der Liebenzeller Mission und Mitarbeiter bei Reach Ungarn. „Bitte beten Sie dafür, dass die Verständigung und Übersetzungen gut klappen und wir viele Menschen in Ungarn erreichen können, um ihnen von Jesus zu erzählen.“ Er wünsche sich, dass die Jugendlichen viel von dem Einsatz lernen und merken, dass nicht nur die Zeit in Ungarn, sondern das ganze Leben ein Missionseinsatz sei. Er erwarte, dass die Teilnehmer mitnehmen, wie man Christsein im Alltag lebe.
Dankbarer Rückblick auf zehn Jahre in Malawi

MALAWI. Margit Schwemmle ist seit zehn Jahren Missionarin in Malawi. Im Juli 1998 begann sie dort ihre Arbeit. In den ersten vier Jahren lag der Schwerpunkt auf dem Erlernen der Landessprache Chichewa und der Arbeit unter einheimischen Frauen. Seit der zweiten Ausreise ist sie im Chisomo-Zentrum tätig. In diesem theologischen und handwerklichen Ausbildungszentrum für zukünftige Gemeindeleiter und Pastoren unterrichtet Margit bis heute die Ehefrauen der malawischen Studenten. Ihre Aufgaben reichen von biblischem Unterricht über Lese- und Schreibklassen bis hin zu der Betreuung und Begleitung der Mitarbeiterfrauen.
„Ich habe in diesen zehn Jahren viele Wunder an Bewahrung erlebt. Keine schweren Krankheiten, seit sechs Jahren kein Malaria mehr, einen Raubüberfall ohne schlimme Folgen und viele Kilometer auf den Straßen Malawis ohne Unfall“, schreibt die Missionarin dankbar in ihrem aktuellen Informationsbrief. Auch empfinde sie das Missionarsteam bis heute als ein ganz besonderes Wunder Gottes und große Bereicherung in ihrem Leben. „Ich wünsche mir offene Augen für die Wunder und Wohltaten Gottes in meinem Leben.“
Über 4 000 „erlebtinmir“ T-Shirts verkauft

DEUTSCHLAND. 4 000 Menschen tragen an zwei Tagen im Monat dasselbe T-Shirt! Wie kommt das? Ganz einfach:
Seit dem diesjährigen TeenPrayerCongress Ende Februar hat Teens in Mission, der jugendmissionarische Zweig der Liebenzeller Mission, rund 4 000 T-Shirts mit dem Aufdruck „erlebtinmir.de“ verkauft. Diese T-Shirts sind mit der gleichnamigen Aktion verbunden. An jedem zweiten und zwanzigsten Tag des Monats werden sie getragen. Ein Satz der Bibel (Galater 2, 20) verweist sowohl auf die Tage, an denen das T-Shirt getragen wird, wie auch auf den Namen der Aktion: „… Christus lebt in mir!“.
„Die Erlebtinmir-Aktion begeistert mich, weil das T-Shirt mich daran erinnert, dass Jesus in mir lebt!“, so Stefan Lepp, Initiator der deutschsprachigen Erlebtinmir-Aktion. Das T-Shirt sei eine gute Möglichkeit aktiv und sichtbar sein Christsein zu zeigen und mit anderen Menschen über die Botschaft des Lebens – Jesus – zu reden, so ist auf der Internetseite www.erlebtinmir.de nachzulesen.
Wer Menschen mit einem solchen T-Shirt sieht und sich nicht traut, den Träger nach der Bedeutung zu fragen, findet auf der Homepage Antwort.
Wer noch mehr über die Aktion erfahren oder sich ein T-Shirt bestellen möchte, bekommt hier weitere Informationen.
Grund zum Danken – Rückblick auf die Evangelisationstage im Nabwalya-Tal

SAMBIA. Die viertägige Evangelisation der Gemeinde aus Mpika im Nabwalya-Tal ist vorüber. Die kleine Gemeinde in Nabwalya wurde durch diese Tage gestärkt und ermutigt. Es wurden Bibelarbeiten gehalten, es gab Zeit für Einzelgespräche und Seelsorge und an einem Vormittag Besuche bei einigen Familien im Dorf.
„Ein großer Grund zum Danken ist, dass sich sechs Männer für Jesus entschieden haben“, freuen sich Samuel und Anke Meier, Missionare im Nabwalya-Tal, „bitte beten Sie mit uns, dass die Männer ein Zeugnis für ihre Familien und andere Männer sein können. Außerdem beten wir, dass dieser Einsatz bei vielen Menschen in den Dörfern Interesse an Jesus bewirkt.“
Das Nabwalya-Tal ist nur in der regenfreien Zeit von April bis Oktober mit einem geländegängigen Fahrzeug zu erreichen. Ein vor langer Zeit angelegter Landestreifen für Kleinflugzeuge ist während der Regenzeit überschwemmt und deshalb auch nur in Trockenperioden benutzbar.
Schlittschuhlaufen im Hochsommer - Kinderfreizeit in Russland

RUSSLAND. In der letzten Juniwoche waren 35 Kinder bei einer Freizeit in der Nähe von Jekaterinburg. Waldemar und Helene Benzel haben diese Kinderfreizeit organisiert und durchgeführt. Neben biblischen Impulsen unter dem Motto „Zeichen zum Leben“ standen gemeinsame Spiele, Basteln und Sport auf dem Programm. Bei dem schönen Wetter kam auch das Baden am nahegelegenen Fluss nicht zu kurz. Ein besonderer Höhepunkt war das Schlittschuhlaufen in einer Eissporthalle bei 30°C Außentemperatur.
„Vor allem den neun Heimkindern aus Krasnoturinsk hat die Zeit sehr gut getan“, schreiben Lena und Matthias Schindler, Missionare und Mitarbeiter beim Sommerkinderlager.
Helene Benzel wünscht sich, dass die beiden Jungen aus Manuels Klasse, die bei der Freizeit dabei waren, Anschluss an die Kinderstunde finden und ihre Familien in die Gemeinde kommen. Sie hofft, dass die Kinder das Gehörte nicht vergessen und Gott weiter an ihnen wirkt.
Waldemar und Helene Benzel mit Tabea, Manuel und Jonathan sind seit September 2006 in der Gemeindearbeit in Jekaterinburg tätig, Ehepaar Schindler arbeitet neben dem Russisch-Sprachstudium in der Gemeinde in Nischnij Tagil mit.
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Brot vom Himmel (12,5 MB), Di 05.08.2008, Volker Gäckle
Das Beste kommt noch (22,1 MB), Mi 18.06.2008, Gerhard Maier
Zufriedenheit (10,7 MB), Mi 11.06.2008, Thomas Wirth
Diashows der Missionsfeste 2008:
Aktuelles "Mission im Blickpunkt":
